Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Kuffern und Hain-Zagging fand kürzlich eine Unterabschnittsübung im FF-Haus Statzendorf statt. In drei praxisnahen Stationen wurden aktuelle Neuerungen in der Atemschutzausbildung trainiert – vom simulierten Atemschutznotfall bis hin zum Innenangriff im Obergeschoss.
Atemschutznotfall – „Mayday“
In der ersten Station wurde ein Atemschutznotfall simuliert. Nach einem angenommenen „Mayday“-Ruf erfolgte die strukturierte Rettung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers. Geübt wurden insbesondere das rasche Auffinden der Person, das sichere Verbringen aus dem Gefahrenbereich, die richtige Erstversorgung, das Befreien von der Ausrüstung sowie die vorbereitete Übergabe an den Rettungsdienst.
Wärmebildkamera und Gefahrenstoffe
Die zweite Station befasste sich mit dem Aufspüren von Wärmequellen mittels Wärmebildkamera sowie dem Erkennen möglicher Gefahrenstoffe. Besonderer Wert wurde auf die korrekte Lagebeurteilung und die strukturierte Weitergabe der Informationen per Funk an den Ablaufposten gelegt.
Innenangriff und Brandbekämpfung
In der dritten Station wurde ein Brand im ersten Obergeschoss angenommen. Der Atemschutztrupp hatte über eine Leiter durch ein Fenster einzusteigen und anschließend eine Löschleitung mit Arbeitsleine sowie Strahlrohrknoten aufzuziehen. Zusätzlich wurde eine korrekte Türöffnung inklusive Rauchgaskühlung durchgeführt.
Gemeinsame Übungen wie diese sind ein wesentlicher Bestandteil der Einsatzvorbereitung und stärken sowohl die fachliche Kompetenz als auch die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Unterabschnitt. Ziel ist es, Abläufe einheitlich zu besprechen, gemeinsam zu trainieren und sicherzustellen, dass diese im Einsatzfall von allen Beteiligten korrekt umgesetzt werden.
Ein Dank gilt allen teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden für die engagierte Mitarbeit.








